SHERLOCK HOLMES UND DAS DRUIDENGRAB
Sonntag, den 03. Juni 2012

Rezension von Carsten Kuhr

Zu der Anthologie SHERLOCK HOLMES UND DAS DRUIDENGRAB, die jüngst zum Start der neuen Reihe MEISTERDETEKTIVE im Fabylon Verlag erschien, verfasste Carsten Kuhr auf Phantastik.News.de eine Rezension:

Alisha Bionda startet eine neue Reihe. „Meisterdetektive“ soll Autoren die Möglichkeit geben, den größten Ermittlern der Literatur ihre Referenz zu erweisen.

Den Auftakt macht eine einmal mehr aufwendig illustrierte Anthologie, in der Bionda ihren Autoren alle Freiheiten lässt, den Mann mit der Pfeife in neuen, phantastischen Fällen zu portraitieren. Das Gebotene überrascht dabei damit, dass viele der Autoren eben jenes Phantastische lediglich als Aufhänger nutzen, den Holmes dann rational untersucht und letztlich erklärt. Dabei treffen wir auf alte Bekannte aus dem Holmes-Universum, treten berühmte Zeitgenossen des Detektivs auf, geht es aber auch immer wieder um profane Morde oder perfide Verbrechen.

In seiner ganz eigenen Art und Weise untersucht der Mann aus der Baker Street 221 b die Fälle, wippt dann genüsslich auf seinen Zehen wenn er seinem verblüfften Publikum seine rationale Lösung vorstellt. Das reiht sich in den gängigen Holmes-Kanon ein, fügt diesem interessante, vielschichtige Fälle hinzu, und bietet abwechslungsreiche Unterhaltung. So unterschiedlich die Autoren auch sind, so sehr die Geschichten stilistisch voneinander differieren, Holmes selbst bleibt als faszinierendes verbindenden Glied erhalten.

Neben Klaus P. Walter, der mit seinen wie üblich sorgfältig recherchierten und mit jeder Menge an zeitgenössischen Anmerkungen gespickter Text mich sofort in seinen Bann zog, wussten insbesondere Tanya Carpenter und Guido Krain mit ihren Beiträgen zu überzeugen.

Die komplette Rezension finden Sie hier.

 
 

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